SPAM-Abwehr

In diesem Artikel ist zusammengefasst, worauf Sie für eine effektive SPAM-Abwehr achten sollten. Ein entscheidender Unterschied ist dabei, ob SX-GATE E-Mails von einem POP-Server beim Provider abholen muss oder ob eingehende E-Mails per SMTP angeliefert werden.

SX-GATE holt E-Mails beim POP-Server eines Providers ab

  • Verzichten Sie auf Sammelpostfächer

    Der Provider sollte E-Mails nur für bekannte Empfänger-Adressen annehmen. Werden E-Mails an unbekannte Adressen gleich beim Provider abgewiesen, reduziert dies das SPAM-Aufkommen merklich.

  • Nutzen Sie die Anti-SPAM-Maßnahmen, die Ihr E-Mail Provider anbietet

    Sind diese unzureichend, stellen Sie um auf direkte Zustellung per SMTP. SX-GATE benötigt dazu eine feste Internet-IP-Adresse.

  • Holen Sie bei hohem SPAM-Aufkommen regelmäßig E-Mails ab

    Eine längere Unterbrechung (z.B. über Nacht oder über das Wochenende) führt zu entsprechendem Rückstau und erhöhter Systembelastung.

  • SPAM-Filter Optionen

    Als letzte Instanz der SPAM-Abwehr fungiert der SPAM-Filter. Entscheidend ist hier eine sinnvolle Auswahl der Optionen. Aktivieren Sie alle Echtzeitverfahren, insbesondere die DNS-basierenden Listen, Razor2 und den Bayes-Filter. Wählen Sie einen sinnvollen Grenzwert, ab dem eine Mail als SPAM-verdächtig markiert wird (zwischen 3 und 5 Punkte).

E-Mails werden SX-GATE per SMTP zugestellt

  • Löschen Sie Backup-MX Einträge im DNS

    Backup-Server werden häufig vom Provider betrieben und bieten oft nur unzureichende Anti-SPAM Maßnahmen. Bestimmte Anti-SPAM Maßnahmen, die SX-GATE anbietet, werden durch einen Backup-Server sogar gänzlich unwirksam. Viele SPAM-Versender wissen das und senden SPAM daher bevorzugt über die Backup-Server.

  • E-Mails an unbekannte Empfänger abweisen

    SX-GATE sollte E-Mails nur für bekannte Empfänger-Adressen annehmen. Werden E-Mails an unbekannte Adressen gleich abgewiesen, reduziert dies das SPAM-Aufkommen merklich.

    Die Überprüfung, ob eine Empfänger-Adresse exisitiert, ist selbst dann möglich, wenn SX-GATE alle eingehenden E-Mails an einen internen E-Mail-Server weiterleitet. SX-GATE kann die Existenz des Empfängers prüfen, bevor die E-Mail angenommen wird.

  • Aktivieren Sie die Plausibilitätstests

    Viele unerwünschten E-Mails fallen bereits durch bestimmte Eigenheiten auf, noch bevor der eigentliche Inhalt der E-Mail übermittelt wird. Dazu gehört neben DNS basierten Tests auch die Überprüfung, ob bei der SMTP-Kommunikation gewisse Mindeststandards eingehalten werden.

  • Nutzen Sie Greylisting

    Greylisting ist nach wie vor ein äußerst wirkungsvolles Verfahren gegen SPAM. Da insbesondere in der Einführungsphase die E-Mail-Kommunikation verzögert wird, muss die Einführung vorbereitet werden. Empfänger-Adressen, bei denen ein zeitnaher Empfang entscheidend ist (z.B. Support), sollten vom Greylisting ausgenommen werden.

  • SPAM-Filter Optionen

    Als letzte Instanz der SPAM-Abwehr fungiert der SPAM-Filter. Entscheidend ist hier eine sinnvolle Auswahl der Optionen. Aktivieren Sie alle Echtzeitverfahren, insbesondere die DNS-basierenden Listen, Razor2 und den Bayes-Filter. Wählen Sie einen sinnvollen Grenzwert, ab dem eine E-Mail als SPAM-verdächtig markiert wird (zwischen 3 und 5 Punkte).